B. Voss – Ried/I

Sehr geehrter Herr Bankowsky,
 
meinen ganz herzlichen Dank für Ihren „Schnaubenden Wolf“.
 
Ich selber habe COPD III und war gerade in Althofen/Kärnten zur Reha. Leider zum ersten Mal. Ich möchte Ihnen aber unbedingt mitteilen, dass der größte Erfolg der Reha Ihr Buch als sehr wertvolle Begleitung gewesen ist. Die Motivationsschübe sind in ihrer großen Dimension einfach nicht messbar und in erster Linie Ihnen zuzuschreiben. Man bekommt im Hause unendlich viel Daten, Messungen und Therapien geliefert, aber der Aufbruch in das  eigenverantwortliche Handeln wird meines Erachtens zu wenig forciert. Dafür hatte ich Sie. Ich habe Ihr Buch jedem Arzt, jedem Therapeuten und jedem Mitpatienten wärmstens empfohlen.
 
Nun mache ich mich auf eine Selbsthilfegruppe zu finden. Das ist hier bei uns im Innviertel ein schwieriges Unterfangen. Bei den „Elisabethinen“ in Linz gibt es so etwas. Ich werde dorthin Kontakt suchen.
 
Ihnen wünsche ich von Herzen alles Gute und immer eine ordentliche Handvoll Sauerstoff.
 
Mit besten Grüßen
 
B. Voss – Ried/I

2 Gedanken zu „B. Voss – Ried/I“

  1. COPD: Die warme, ja heiße Zeit seit 1. April bis jetzt Mitte August setzt(e) chronisch Kranken und somit COPD-Paitienten(chronisch obrstruktive Bronchitis) sehr zu. Ich habe all diese Wochen auch kämpfen müssen, bin aber relativ gut über die Belastungen gekommen. Ich fühle mich gut. Danke den vielen Posts, die mir für die Tipps in meinem Buch „Der schnaubende Wolf“ gedankt haben. Es kommen kühlere Tage, alles wird ein wenig leichter. Mein Tipp: Sofort wieder das Training forcieren, denn der Herbst mit Nebeltagen stellt uns vor neue Herausforderungen. Nehmt am besten ab heute wieder mehr die Treppe als den Lift. Steigt aufs Rad oder auf den Ergometer. Krafttraining für die Atemmuskulatur.
    Schaut auf Euch, dass ihr halbwegs fit den Anforderungen weiterhin gewachsen seid. Euer „schnaubender Wolf“.

  2. Für mich als „schnaubende Wölfin“ mit der Diagnose COPD IV D spricht, schreibt, schildert Wolfgang Bankrowsky viele Gegebenheiten so, wie auch ich sie kenne und erlebe. Er benennt die Situationen, schenkt der Sprache sozusagen die Bilder dazu.
    Hilfreich für mich beispielsweise ist/ war/ wird sein – und darüber erzähle ich gerne in meinem Umfeld:

    1. Schnaubi weiß, dass er 2-3 Tage braucht am Meer bis sich die Lungenverbesserung manifestiert (bemerkbar macht)
    versus: Der Patient „landet“ mit den Angehörigen am
    Meer, hat das Auto kaum verlassen und wird gefragt
    „na, gehts dir jetzt gut, besser?“ Ha, ha ….

    2. Schnaubi muss manchmal beim Stiegensteigen rasten, bis er sich wieder erholt hat. Das Stiegensteigen ist für ihn ein wichtiges Training – wir alle sollten uns auf ihn berufen – und beim Stiegensteigen trainieren …
    Versus: „Plag dich doch nicht so mit der Stiege – such
    dir eine Wohnung mit Lift oder eine ebenerdig
    gelegene“

    3. Bild: Schnaubi mit dem Handy (Cellphone- Mobil) am Ohr oder vor einer Auslagenvitrine zum Rasten, zum „Verschnaufen“ …
    Versus: Ich beispielsweise beginne erst jetzt nach dem
    Lesen seines Buches öfter einmal stehen zu bleiben
    und auch in Gedanken schmunzelnd selbst ein
    Handy zu benützen statt atemlos gefragt zu werden „ist
    alles ok bei Ihnen?“ und zu antworten „ja danke, alles
    ok, ich muss nur ein bisschen rasten. Aber nett, dass
    Sie fragen“ …

    4. Schnaube gibt den Hinweis und Verhaltensstrategien zur Vermeidung von Krankenhausaufenthalten.
    Versus: Angehörige, Ärzte und Assistentinnen bevorzugen die Einweisung. Auch sie haben
    Angst. Danke „Wolf Schnaufi“ dass du uns Betroffenen die Kompetenz zumutest, nicht
    eingewiesen werden zu müssen.

    5. Der Hinweis auf FEV 1 und die Lungenkapazität richtet sich an die autonomen Patienten und ihre Angehörigen
    Versus: Das brauchen die Patienten nicht wissen

    6. Für Bewegungstraining und Ausdauertraining ist und bleibt und sollte sein: Wolfgang Bankrowsky das große Vorbild, der Moderator, der Mentor – seine Kompetenz unser Ziel.
    Versus: ich bin ihm nur neidig, weil, was der kann, kann ich schon lange nicht mehr.

    7. Die „natürlichen Aerosole“ – die Gischt am Lungomare in Opatja, Yoga und Fitness-Studios
    Versus: das kann ich alles nicht mehr – weil ich krank bin …

    8. Die Desinfektion von Schläuchen und Geräten und ihre mögliche Erneuerung
    Versus: mein Wassergerät ist verkalkt und mein Schlauch schon alt und steif …

    9. Der Segen der Sauerstoff- Therapie
    Versus: der „immer-wieder-Kampf“ mit manchen Krankenkassen um die Bezahlung, die
    Verordnungen und die „unerforschte COPD“ (Prim. Lamprecht)

    10. Was sind Exazerbationen und was ist ein Notfallpaket?
    Versus: du musst dich daran gewöhnen, dass du immer schlechter wirst …

    11. Die wichtige Raucherentwöhnung
    Versus: Wer COPD hat ist eh nicht mehr fähig zu rauchen. Also: du rauchst noch immer,
    trotz COPD?

    12. Kleine und große Etappensiege und der Glaube an sich selbst
    Versus: für dich gibt es keine Hoffnung mehr

    13. Danke für die so gut gelungene Ausschreibung für das erste COPD-Asthma- Seminar im Hotel Miramar in Opatja/Abazia (18.11. – 25.11.2018)
    Versus: ????

    14. Ich freue mich darauf, daran teilnehmen zu können/ zu dürfen
    Danke! Liebe Grüße von Irmgard Fischer aus Salzburg (Irma la pescadora)

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